Rezension – Cassandra Clare – City of Bones

City of Bones von Cassandra ClareWerbung

Die fünfzehnjährige Clary lebt mit ihrer Mutter Jocelyn in New York. Als diese unter höchst merkwürdigen Umständen entführt wird, offenbart sich Clary ein wohlgehütetes Familiengeheimnis: Ihre Mutter war einst eine Schattenjägerin, Mitglied einer Bruderschaft, die seit über tausend Jahren Dämonen jagt. Als Clary selbst von düsteren Gestalten angegriffen wird, rettet der ebenso attraktive wie geheimnisvolle Jace ihr das Leben. Er nimmt sie mit ins New Yorker Institut der Gruppe, und nach und nach wird Clary immer tiefer in diese faszinierende Welt hineingezogen. Doch ein tödlicher Machtkampf zwischen Gut und Böse droht die Gemeinschaft der Dämonenjäger zu zerreißen. Werden Clary und Jace es schaffen, Jocelyn zu retten und die Welt der Schattenjäger vor dem Untergang zu bewahren?

Neuausgabe des bereits 2008 erschienenen Romans.

(Text vom Goldmann Verlag)

Mir wurde dieses Buch vom Goldmann Verlag über das Bloggerportal von Randomhouse zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür. Meine Meinung wird nicht dadurch beeinflusst, dass mir dieses Buch zugeschickt wurde, sondern nur durch meine eigenen Vorstellungen.

Ich wusste von Anfang an, dass ich hohe Erwartungen an dieses Buch habe, denn es wird überall gehypt (Gehyped? Also fast alle schwärmen von diesem Buch) und dass nicht gerade wenig, selten liest man mal einen kritischen Post über diese Reihe, vielleicht fiel es mir auch deshalb so schwer in dieses Buch hineinzukommen, weil ich zu viel erwartet habe. Jedoch bei so ungefähr der hälfte hat es mich in den Bann gezogen und dann nicht mehr losgelassen, somit werde wohl auch ich eine Überwiegend positive Rezension zu diesem Buch schreiben.

In dem Buch begleiten wir Clary, sie lebt in New York bei ihrer alleinerziehenden Mutter, innerhalb kürzester Zeit wird ihr Leben komplett auf den Kopf gestellt. Sie trift Jace, einen Schattenjäger, ihre Mutter verschwindet und sie wird von etwas angegriffen und irgendwie hat alles mit der Vergangenheit ihrer Mutter zu tun. Sie muss alte Geheimnisse aufdecken um nicht nur ihre Zukunft zu retten, auch die der neuen Welt, die sie gerade erst entdeckt hat.

Mir hat die Handlung sehr gefallen, es wird alte mythologische wesen werden in diesem Buch zum leben erweckt. Die Verschiedenen Wesen sorgen für Abwechslung und das Gefühl in einer komplett anderen Welt zu sein. Den dadurch müssen werden auch im Hintergrund konflikte gezeigt, die auf den ersten Blick nicht unbedingt mit der Geschichte um Clary zusammenhängen.

Leider kann ich mit den ganzen Nebenpersonen überhaupt nicht mithalten, ich habe die meisten schon wiedervergessen und auch wenn die Idee mit der Auflistung der Charaktere und deren Verwandtschaft etc. ganz gut ist, könnte auch das mir nicht helfen, da ich aufgrund der Spoilergefahr diese Seiten nicht nutzen wollte.

Das Buch wurde nicht zum ersten Mal veröffentlicht und deshalb möchte ich noch ein bisschen was über das neue Cover loswerden. Ich finde es sehr passend, da man durch das Cover einen Eindruck von einem der Charaktere, ich vermute mal Jace, bekommt. Außerdem ist das Symbol der Schattenjäger mit dabei. Mein Highlight ist jedoch der Buchrücken, der dem Englischen auch angepasst ist, der Buchrücken wird sobald man alle Bände zusammen hat ein Bild ergeben, dass meiner Meinung nach einfach fantastisch im Bücherregal aussehen wird.

Fazit

Ich brauchte einen Moment um dieses Buch zu schätzen, doch bin im Nachhinein froh, dass ich mit dieser Reihe begonnen habe denn sie ist sehr viel versprechend. Ich hoffe die nächsten Bände werden schnell erscheinen, schließlich müssen sie ja nicht noch erst geschrieben werden. Ich will unbedingt weiter lesen und erfahren wie die Geschichte weitergeht. Wenn ihr sie noch nicht gelesen habt und ihr Fantasy mögt, kann ich sie euch nur an Herz legen.

Wollt ihr die Reihe noch lesen? Habt ihr sie schon gelesen? Wie fandet ihr die Reihe? Lohnt es sich weiter zu lesen?

Meine Bewertung

4 Bücher Rosa

Das Buch

Autor: Cassandra Clare

Originalsprache: Englisch

Erstveröffentlichung: 2008

Seitenanzahl im Taschenbuch: 560

Das Cover ist Eigentum des Verlags.

Rezension – Rieke Mertens – Trapper

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Trapper

Deathgod ist ein skrupelloser Mörder mit nahezu unvorstellbaren, übermenschlichen Fähigkeiten. Der mysteriöse Trapper kennt sein wahres Gesicht und setzt alles daran, ihn zu töten. Dies jedoch nicht etwa zum Wohle der Menschheit – er verfolgt eigene Ziele …

 

(Text vom Novum Verlag)

Ich kann nicht genau sagen was ich von dem Buch erwartet habe, da es Dark Fantasy ist und ich selten Dark Fantasy lese. Eine blutrünstige Handlung, Spannung und etwas das nicht aus dieser Welt stammt, aber das was auch schon, ich konnte nicht erraten um was es genau in diesem Buch gehen wird und auch wusste ich nicht in welche Richtung sich die Charaktere entwickeln werden und, um nicht zu viel zu spoilern, sagen wir mal ich wurde sehr überrascht.

In diesem Buch sind wir mit Trapper unterwegs, wobei Trapper eigentlich nur ein Pseudonym ist. Eigentlich heißt der 16- jährige Junge Shiva. Er lebt in einer Welt, die in Angst und Schrecken versetzt durch die Humanless, Wesen, die nur aufs töten aus sind. Nur einer hat sie unter Kontrolle, Deathgod. Doch er ha einen Feind, Trapper, nur er ist Deathgod ebenbürtig. Und das auch wenn Deathgod ein Endlevel Humanless  ist. Denn Deathgod hat Trappers Familie getötet und nun will Trapper Rache.

Mir hat ihr Schreibstil sehr gefallen, da es auf den Punkt gebracht wurde und keine unnötigen Ausschweifungen gemacht wurde, das passte meiner Meinung nach sehr gut in die Geschichte, denn es gibt dennoch genug Informationen, die zum Teil auch durch Flashback gegeben werden. Zu Beginn wird man richtig in die Geschichte hineingeworfen und ich war etwas orientierunglos, doch das nehme ich lieber in kauf als Kapitelweise nur langsam in diese Geschichte und in die Welt hineingeführt zu werden, da das nicht in dieses Buch gepasst hätte.

Das Buch ist mit seinen 116 Seiten ziemlich kurz ausgefallen, da ich jedoch sofort in die Handlung hineingezogen wurde und es bis zum Schluss spannend fand, ist die geringe Seitenanzahl kein Nachteil für das Buch.  Es bringt die wichtigen Dinge auf den Punkt und hält sich nicht mit Kleinigkeiten auf. Natürlich würde ich mich über mehr Seiten freuen und kann gegen mehr Hintergrund wissen über diese Welt und tiefere Einblicke in die Charaktere nichts einwenden, aber vielleicht findet sich das ja im nächsten Band.

Dies ist das erste Buch der Autorin und auch wenn ich das Buch schon jetzt sehr gelungen finde, bin ich der Meinung, dass in der Autorin noch eine Menge Potenzial steckt und das ihre folgenden Bücher noch besser werden. Ich muss noch einräumen, dass die Autorin eine Freundin von mir ist, dennoch hoffe ich, dass es mir gelungen ist dieses Buch so zu bewerten, wie ich es mit anderen Büchern auch mache und diesem Buch keinen Vorteil eingeräumt habe.

Fazit

Das Buch liefert Spannung und blutige Aktion, ich empfehle es für alle Dark-Fantasy Fans. Denn auch wenn ich es am liebsten allen ans Herz legen würde muss man dieser Art von Handlung zurechtkommen. Wenn einem solche Geschichten gefallen, dann kann ich das Buch auf jeden Fall empfehlen, denn das Buch bietet eine kurze Spannende Geschichte, die trotz ihrer Kürze mit viel Inhalt beeindruckt. Ich habe dieses Buch verschlungen und war geschockt als es dann zu ende war.

Habt ihr das Buch gelesen? Wollt ihr es lesen? Soll ich mehr zu diesem Buch posten? (ich sitze ja an der Quelle)

Meine Bewertung

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Das Buch

Autor: Rieke Mertens

Originalsprache: Deutsch

Erscheinungsdatum Erstausgabe: 8. November 2017

Verlag : Novum

ISBN:  978-3-95840-498-4

Seitenanzahl im Taschenbuch: 116

Das Cover ist Eigentum des Verlags.

 

Rezension – Marah Woolf – Bookless Ewiglich Unvergessen

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Das große Finale der Bestseller-Serie von Marah Woolf.

Lucys Kampf um die Welt der Worte wird immer dramatischer. Durch ein Gift, das Batiste ihr verabreicht hat, verliert sie ihr Gedächtnis und wird so zum Opfer des Bundes und zur Verlobung mit dem viel älteren Beaufort gezwungen. Auch Nathan wird erpresst, doch gelingt es ihm, Lucys Freunde zu alarmieren, um sie zu retten. Schaffen es die Liebenden, gemeinsam zu fliehen und das Vermächtnis der Hüterinnen ausfindig zu machen?

Spannung und Romantik bis zum Schluss: Ein Muss für alle Schmökerfans.

(Text vom Oetinger Verlag)

Das ist nun schon der dritte Band in der Reihe und wenn ihr möchtet könnt ihr natürlich erst die Rezension zu Band 1 (Wörter durchfluten die Zeit) und Band 2 (Gesponnen aus Gefühlen) lesen. Ich habe diesen Band erwartet und habe mich so gefreut als ich in endlich in den Händen gehalten habe. Ich hatte große Erwartungen an diesen Band nachdem ich Band 2 nicht ganz so gut fand. Ich hatte alle Hoffnungen in den dritten Band gesteckt.

Die Geschichte  beginnt damit, dass Lucy nun bei Sir Beaufort und Bastiste de Tremaine lebt und nach den Ereignissen in Edinburgh ihr Gedächtnis verloren hat, sie kann sich weder an ihre Vergangenheit noch an Nathan oder ihre Aufgabe erinnern. Sie versucht herauszufinden was passiert ist doch natürlich sagt ihr keiner die Wahrheit, man erzählt Lucy nur von ihrer Verlobung mit Sir Beaufort und das es ihre Aufgabe sei Bücher auszulesen. Auch Nathan ist wieder unter der Kontrolle seines Großvaters nur weiß er was passiert ist, doch ihm bleibt nicht anderes mehr übrig als die Einbände der Bücher anzuzeichnen und auf Hilfe von Lucys Freunden zu warten.

Das Buch steigt sofort ins Geschehen, da der Leser zuerst nur von Lucys Schicksal erfährt bedurfte es auch keine großen Wiederholungen. Es ist teilweise spannender als Teil zwei, aber es wurde eine Menge Potenzial Verschwendet, es wurde immer ein Problem nachdem anderen behoben und es wurden eine Menge neuer Charaktere eingeführt, die meiner Meinung nach nicht wirklich notwendig waren.

Ein guter Aspekt war jedoch, das es einige Erklärungen und Hintergrund Geschichten zu den Hauptpersonen gab. Die ganze Geschichte rund um Lucys Gedächtnis Verlust wurde groß ausgeschmückt und zieht sich gefühlt über das ganze Buch, mir persönlich hätte es besser gefallen wenn man dem Ende etwas mehr Aufmerksamkeit geschenkt hätte und nicht nur diesem Aspekt der Geschichte.

Fazit

Die Gestaltung des Buches kann ich wieder nur loben, es ist ein wunderbares Cover und auch die Zitate über den einzelnen Kapiteln haben mich sehr gefreut. Die Idee des Buches finde ich weiterhin gut auch wenn mir die Ausführung nicht umbedingt zusagt, der Schreibstil war sehr einfach zu lesen und ich habe das Buch innerhalb weniger Stunden beendet. Ich finde es Schade, das nun die Geschichte um Lucy zu Ende ist, denn mir hat sie gefallen und ich hätte gerne noch mehr erfahren über diese wunderbare Welt mit Bücher die Sprechen können.

Meine Bewertung

3 Bücher Rosa

Das Buch

Autor: Marah Woolf

Originalsprache: Deutsch

Erscheinungsdatum Erstausgabe: November 2017

Verlag : Oetinger Taschenbuch

ISBN:  978-3-8415-0395-4

Seitenanzahl im Taschenbuch: 320

Das Cover ist Eigentum des Verlags.

 

 

Rezension – Sophie Kinsella – Schau mir in die Augen, Audrey

Schau mir in die Augen Audrey von Sophie KinsellaWerbung

Eine zauberhafte funkensprühende Familiengeschichte

Audrey ist Mitglied einer ziemlich durchgeknallten Familie: Ihr Bruder ist ein Computernerd, ihre Mutter eine hysterische Gesundheitsfanatikerin und ihr Vater ein charmanter, ein bisschen schluffiger Teddybär. Doch damit nicht genug – Audrey schleppt noch ein weiteres Päckchen mit sich herum: Nämlich ihre Sonnenbrille, hinter der sie sich wegen einer Angststörung versteckt. Bloß niemandem in die Augen schauen! Als sie eines Tages auf Anraten ihrer Therapeutin beginnt, einen Dokumentarfilm über ihre verrückte Familie zu drehen, gerät ihr immer häufiger der gar nicht so unansehnliche Freund ihres großen Bruders vor die Linse – Linus. Und langsam bahnt sich etwas an, was viel mehr ist, als der Beginn einer wunderbaren Freundschaft …

(Text vom cbj Verlag)

Zunächst einmal weise ich darauf hin, das ich dieses Buch als Rezensionsexemplar über das Bloggerportal zurverfügung gestellt bekommen habe. Ich bin dankbar dafür dieses Buch bekommen zuhaben, aber ich werde dieses Buch wie ein selbstgekauftes Buch behandeln und unbeeinflusst von anderen hier meine Meinung zu dem Buch kundtun.

Ich habe von dem Buch eine schöne und unterhaltsame geschichte erwartet, schon bevor ich das Buch überhaupt gelesen hatte konnte ich mir das Ende schon vorstellen und lag damit, wie sich zum Schluss herraustellte, auch richtig. Das empfinde ich jedoch als nicht weiter schlimm, denn in solchen Bücher ist der Weg das Ziel. Was ich mir jedoch nicht so genau vorstellen konnte war die Art und Weise wie das Buch mit Audrey umgehen wird.

Das besondere an Audrey ist das sie mit Sozialer Phobie und Generalisierte Angstörung mit depressiven Episoden zu kämpfen hat und das obwohl sie erst 14 ist. Das Buch ist aus ihrer Perspektive geschrieben und lässt uns genau mitverfolgen wie sie sich durch ihre Therapie und ihren Alltag kämpft. Wobei ihr Alltag ganz anders ist als der jeder anderen 14-jährigen, durch ihre Krankheiten ist Audrey nur zuhause und versteckt sich vor allen. Sie trägt ihre Sonnenbrille immer, als zusätzlichen Schutz. Erst als Linus, ein Freund ihres Bruders, bei ihnen zuhause auftaucht wünscht sie sich so langsam endlich wieder gesund zu sein.

Das Buch an sich ist super lustig, gerade weil sich nicht immer alles um Audrey dreht. Der ganz normale Familienalltag geht weiter und wir bekommen all die Probleme mit die es in dieser Familie so gibt, wie zum Beispiel das Audreys Bruder Frank videospielsüchtig ist, zu mindestens nach seiner Mutter. Es gibt also genug Probleme um von Audreys Problemen abzulenken, aber dennoch finde ich das ihrer Krankheit genau die angemessene Aufmerksamkeit entgegen gebracht wird.

Fazit

Ich habe lange kein so unterhaltsames Buch mehr gelesen, ich habe das Buch in einem Durchgelesen und habe viel gelacht. Sophie Kinsella ist eine großartige Autorin und versteht es ernste Themen so leicht rüber zubringen. Ich kann nur zustimmen mit der Rückseite des Buches, auf der dieses Buch als Familienbuch angepriesen wird. Das Buch liest sich sehr einfach und auch bringt Sophie Kinsella die Welt einer 14-Jährigen glaubhaft genug rüber ohne dabei dafür zu sorgen,dass eine erwachsene Person nichts mehr versteht.

Meine Bewertung

4 Bücher Rosa

Das Buch

Autor: Sophie Kinsella

Originalsprache: Englisch

Erstveröffentlichung: 11.09.2017

Seitenanzahl im Taschenbuch: 379

Das Cover ist Eigentum des Verlags.

 

Rezension – Jojo Moyes – Ein Bild von dir / Die Tage in Paris

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Zwei Paare – getrennt durch ein Jahrhundert, verbunden durch ein Gemälde. 
Während um sie herum der Erste Weltkrieg tobt, versucht Sophie stark zu sein – für ihre Familie, für ihren Mann Édouard, der auf Seiten Frankreichs kämpft. Nur ein Gemälde ist ihr geblieben, das sie an ihr gemeinsames Glück erinnert. Ein Porträt, das Édouard einst von ihr malte. Und das ihn jetzt retten soll …
Hundert Jahre später. Liv trauert um ihren Mann David. Vor vier Jahren ist er gestorben, viel zu früh. Livs kostbarster Besitz: ein Gemälde, das er ihr einst schenkte. Der Maler: Édouard. Das Modell: Sophie. Als ihr dieses Gemälde genommen werden soll, ist sie bereit, alles zu opfern. Auch das eigene Glück …

(Text vom Rowohlt Verlag)

Ich habe das Buch auf dem Flohmarkt gekauft und auch nur, weil ich nachdem ich „Ein ganzes halbes Jahr“ und „Ein ganz neues Leben “ umbedingt mehr von Jojo Moyes lesen will. Also habe ich mir mal wieder den Klappentext nicht so genau durchgelesen. Zusätzlich habe ich auch gleich noch die Vorgeschichte zu „Ein Bild von dir“ bekommen.

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Die romantische Vorgeschichte zu «Ein Bild von dir».
Honeymoon in Paris … 
… davon träumen Brautpaare überall auf der Welt. Sophie und Liv leben diesen Traum.
Im Paris der Belle Époque verbringt Sophie die ersten Tage an der Seite ihres Mannes, des Malers Édouard Lefèvre. Die Welt, die er ihr, dem Mädchen aus der Provinz, zeigt, ist aufregend und neu. Doch das Leben als Frau eines verarmten Künstlers hat auch seine Schattenseiten.
Über hundert Jahre später begibt sich eine andere Braut auf Hochzeitsreise in die Stadt der Liebe. Hals über Kopf haben Liv und David geheiratet. Doch die Tage in Paris sind nicht ganz so unbeschwert und romantisch, wie Liv sich das erhofft hat. Hat sie gerade den Fehler ihres Lebens begangen?
Erst ein Gemälde bringt die Liebenden einander wieder näher …

(Text vom Rowohlt Verlag)

Ich habe mir gedacht, da ich die Vorgeschichte schon einmal hier habe kann ich auch gleich damit anfangen. Hinterher bin ich mir nicht mehr so sicher ob, das die beste Idee war, denn „Die Tage in Paris“ spielt eine paar Jahre vor der Haupthandlung und vermittelt ein anderes Bild von den Charakteren und lässt einen gleichzeitig Charaktere kennenlernen, die nicht in der Haupthandlung stattfinden. Ab gesehen davon ist es eine Wunderbare Geschichte.

„Ein Bild von dir“ beginnt mit der Geschichte von Sophie, eine in Frankreich lebende Frau, wir begleiten sie während des ersten Weltkrieges und ist auf dem Gemälde gemalt worden, welches beide Geschichten miteinander verbindet. Gemalt wurde sie von ihrem Ehemann, der jetzt an der Front kämpft. Fast 100 Jahre später besitzt Olivia das Bild, sie hat es von ihrem verstorbenen Ehemann zur Hochzeit geschenkt bekommen und kämpft nun um dieses Bild den Nachfahren von Sophies Ehemann wollen dieses Bild zurück, da es mittlerweile mehrere Millionen wert ist.

Leider hat das Buch kaum berührt, es gab Momente in denen ich mitgefiebert habe, aber diese waren einfach viel zu selten. Die Geschichte war nicht schlecht geschrieben, sie ist einfach nur Langweilig geschrieben. Die ersten 180 Seiten wurde nur das Leid von Sophie beschrieben und das fand ich zu viel, einige Schreiben auf diesen Seiten ganze Handlungen zu Ende und hier hat man noch nicht einmal die zweite Hauptperson kennengelernt. Danach wendet sich das Blatt, nun wird kaum noch über Sophie geschrieben und ständig geht es nur um Olivia. Erst in den letzten Kapiteln als sich die Geschichten zusammenfügen tauchen beide Figuren auf auch wenn Sophies Part nur nacherzählt oder vorgelesen wird.

Fazit

Ich fand, dass Buch zu lang und es hat mich teilweise genervt so viel über meiner Meinung nach unwichtige Dinge zu lesen. Ich habe mir durch die Vorgeschichte die Charaktere anderes vorgestellt, man könnte sagen, dass ich zu hohe Erwartungen hatte. Ich hatte nur gehofft, das dieses Buch so gut wird wie „Ein ganzes halbes Jahr“ oder zu mindestens nicht so schlecht. Das Buch hat seine guten Seiten bzw. Kapitel, das kann ich nicht abstreiten, doch die beiden Geschichten waren zu wenig miteinander verknüpft.

Die Vorgeschichte kann ich dagegen nur empfehlen und euch ans Herz legen, sie ist wunderbar geschrieben und lässt einen richtig mitfühlen. Sie ist sehr kurz und auch unabhängig von der Hauptgeschichte gut zu lesen.

Meine Bewertung

„Ein Bild von dir“

2 Bücher Rosa

 

 

 

 

 

„Die Tage in Paris“

4 Bücher Rosa

 

 

 

 

 

Die Bücher

Autor: Jojo Moyes

Originalsprache: Englisch

Verlag : Rowohlt Verlag

„Ein Bild von dir“:

ISBN: 978-3-499-26972-1

Seitenanzahl im Taschenbuch: 544

Erscheinungsdatum Erstausgabe: 23.01.2015

„Die Tage in Paris“:

ISBN: 978-3-499-26790-1

Seitenanzahl im Hardcover: 107

Erscheinungsdatum Erstausgabe: 23.01.2015

Das Cover ist Eigentum des Verlags.

Rezension – Charlotte Lucas – Dein perfektes Jahr

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Was ist der Sinn deines Lebens? Falls Jonathan Grief jemals die Antwort auf diese Frage wusste, hat er sie schon lange vergessen.
Was ist der Sinn deines Lebens? Für Hannah Marx ist die Sache klar. Das Gute sehen. Die Zeit voll auskosten. Das Hier und Jetzt genießen. Und vielleicht auch so spontane Dinge tun, wie barfuß über eine Blumenwiese zu laufen.
Doch manchmal stellt das Schicksal alles infrage, woran du glaubst …

(Text von Bastei Lübbe)

Auch dieses Buch durftet ihr schon in Neuerscheinungen im Oktober sehen und dank eines spontan Einkaufes auf dem Weg zu Uni, könnt ihr nun auch die Rezension lesen. Ich habe von dem Buch erwartet, dass es einfach zu lesen ist und perfekt für zwischen durch ist.

Das Buch erzählt die Geschichte von Hannah und Jonathan, zwei komplett unterschiedliche Personen, deren Leben nur durch einen Kalender verknüpft sind. Diese Kalender war allerdings nicht für Jonathan gedacht, er findet ihn am 1. Januar und versucht zunächst herauszufinden, wem dieser Kalender gehört. Denn dieser Kalender ist schon komplett ausgefüllt und das komplette nächst Jahr war mit Aktivitäten verplant und das alles unter der Überschrift „Dein perfektes Jahr“. Hannahs Geschichte beginnt allerdings schon früher, ab dem 29. Oktober begleiten wir Hannah. Sie ist eine absolut positive Person, die gerade dabei ist sich mit ihrer besten Freundin selbständig zu machen.

Das Buch ist einfach zu lesen, also perfekt für meinen Weg zur Uni. Ich habe nicht damit gerechnet, das ich das Buch innerhalb von zwei Tagen lesen würde, ich habe das Buch fast schon verschlungen. Es ist einfach so schön geschrieben und hat mich auch emotional sehr berührt, es steht nicht drin was der Sinn des Lebens ist, aber es kann einem Verschiedene Denkanstöße geben. Wie zum Beispiel warum einige Dinge tun, obwohl wir gar keinen Spaß daran haben.

Die Charaktere durchleben alle eine Verwandlung, am Ende des Jahres hat sich für alle das Leben geändert und auch wenn nicht alles perfekt ist am Ende finde ich das Ende trotzdem sehr gelungen und angemessen, da ich den Figuren dieses Ende wirklich gönne. Den größten Wandel hat Jonathan durchgemacht, er war am Anfang des Buches ein überheblicher sehr reicher Bewohner Hamburgs, doch er hat durch den Kalender nicht nur neue Menschen kennengelernt, die ihn verändert haben, er selbst hat aktiv einige Dinge in die Hand genommen und steht zu Ende des Jahres bodenständiger da.

Fazit

Mir hat das Buch sehr gefallen und ich kann es nur weiter empfehlen, an alle die gerne mal einen schönen „Frauenroman“ lesen. Dieses Buch ist nicht nur schön zu lesen und erfreut einen mit seiner schönen Geschichte , es regt auch zum nachdenken an und lässt einen sich fragen, was bereichert mein leben eigentlich und macht mich alles was ich mache glücklich oder gibt es bessere Möglichkeiten, die im Endeffekt gleich ausgehen? Jedoch hat irgendwie etwas gefehlt in diesem Buch,dieser Moment nach einem besonders guten Buch an dem man zweifelt ob man jeweils wieder ein Buch lesen kann, dass so gut ist, fehlte. Ich kann nicht genau sagen was mir speziell fehlt, außer diesem Gefühl.

Meine Bewertung

4 Bücher Rosa

 

 

 

 

 

Das Buch

Autor: Charlotte Lucas

Originalsprache: Deutsch

Erscheinungsdatum Erstausgabe: Oktober 2017

Verlag : Bastei Lübbe

ISBN: 978-3-404-17620-5

Seitenanzahl im Taschenbuch: 576

Das Cover ist Eigentum des Verlags.

Rezension – Amie Kaufman und Jay Kristoff – Illuminae

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Heute Morgen noch dachte Kady, das Schlimmste, was ihr bevorsteht, ist die Trennung von ihrem Freund Ezra. Am Nachmittag dann wird ihr Planet angegriffen. Kady und Ezra verlieren sich bei der Flucht und gelangen auf unterschiedliche Raumschiffe. Doch die Fliehenden werden immer noch von dem feindlichen Kampfschiff verfolgt. Und damit nicht genug: Ein Virus, freigesetzt bei dem Angriff mit biochemischen Waffen, mutiert mit grauenhaften Folgen. Und dann ist da noch AIDAN, die Künstliche Intelligenz der Flotte, die von Raumtemperatur über Antrieb bis Nuklearwaffen alles an Bord steuert. Leider nur ist AIDAN bei dem Angriff außer Kontrolle geraten und übernimmt nun das Kommando.

(Text von dtv)
Ich habe das Buch für Wochen auf Instagram bewundert und ständig gelesen, wie gut dieses Buch doch sein soll, so hatte ich keine andere Möglichkeit als es zu kaufen als ich es in der Buchhandlung sah. Außerdem hatte ich das Buch schon in Neuerscheinungen im Oktober aufgelistet, somit könnte man sagen, dass ich diesen Kauf lange geplant habe und habe nicht verzweifelt in der Buchhandlung gestanden, weil ich nicht wusste welches Buch ich kaufe und mich dann einfach für dieses Buch entschieden habe, weil ich genau wusste ich muss schnell die Buchhandlung verlassen um nicht komplett pleite zu werden. (es gab dort eine Menge Bücher die ich haben wollte…)

Das Buch erzählt die Geschichte von Kady, die nachdem ihr Planet angegriffen wurde auf der Flucht ist und selbst auf der Flucht muss sie sich noch den Angreifern stellen. Doch Kadys Geschichte wird nicht einfach so erzählt, der Leser bekommt Dokumente vorgelegt, Chatverläufe, Protokolle der KI des Schiffes und ähnliches. Die Art und Weise wie die Geschichte erzählt wurde hat mit sehr gefallen. Ich hatte zunächst Bedenken, da es nicht „normal“ geschrieben wurde, doch mir fiel es sehr leicht in diese Geschichte einzutauchen. Dieses Erzählweise bietet die Möglichkeit ständig auf ändere Charaktere zu lenken und ihre Gedanken wiederzugeben.

Erwartet habe ich viel Spannung und fremde Planeten und ein fantastisches Weltraumabenteuer. Schließlich ist das ein Sciencefictionbuch. Ich wurde nicht enttäuscht, okay vielleicht nicht so viele fremde Planten, aber dafür eine Verfolgungsjagd im Weltraum und ein ziemlich menschliche KI. In der Handlung gibt es immer wieder neue Probleme und trotzdem wirkt die Geschichte nicht überladen, es trägt einfach nur dazu bei, dass man dieses Buch einfach nicht aus der Hand legen will.

Die Protagonistin Kady fand ich einfach nur fantastisch, nicht nur muss ich bei dem Namen ständig an Kaddi aka coldmirror erinnert, nein sie ist außerdem eine starke unabhängige junge Frau, die durch ihre IT-Kenntnisse alle retten will, denn außer ihr wissen nur wenige was wirklich auf dem Schiff los ist. Ich fand sie sehr inspiriend und hoffe, das viele sich ein Beispiel an ihr nehmen, denn Frauen sind genauso gut im programmieren wie Männer! (Das musste einfach mal gesagt werden.)

Fazit

Ich finde das Buch sehr gut und habe es verschlungen, ich möchte euch gerne so viel mehr erzählen, aber ich möchte euch auch nicht spoilern, also kann ich nur sagen lest dieses Buch es ist einfach nur gut. Ein so gutes Buch habe ich schon lange nicht mehr gelesen, auch wurde ich schon lange nicht mehr so von einem Charakter inspiriert.

Meine Bewertung

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Das Buch

Autor: Amie Kaufman und Jay Kristoff

Originalsprache: Englisch

Erstveröffentlichung: Oktober 2017

Seitenanzahl im Hardcover: 608

Das Cover und Autoren Bild sind Eigentum des Verlags.

 

Rezension – Jodi Picoult – Kleine große Schritte

Kleine grosse Schritte von Jodi Picoult

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Jodi Picoult – bewegend wie nie

Ruth Jefferson ist eine äußerst erfahrene Säuglingsschwester. Doch als sie ein Neugeborenes versorgen will, wird ihr das von der Klinikleitung untersagt. Die Eltern wollen nicht, dass eine Afroamerikanerin ihren Sohn berührt. Als sie eines Tages allein auf der Station ist und das Kind eine schwere Krise erleidet, gerät Ruth in ein moralisches Dilemma: Darf sie sich der Anweisung widersetzen und dem Jungen helfen? Als sie sich dazu entschließt, ihrem Gewissen zu folgen, kommt jede Hilfe zu spät. Und Ruth wird angeklagt, schuld an seinem Tod zu sein. Es folgt ein nervenaufreibendes Verfahren, das vor allem eines offenbart: den unterschwelligen, alltäglichen Rassismus, der in unserer ach so aufgeklärten westlichen Welt noch lange nicht überwunden ist …

(Text vom C.Bertelsmann Verlag)

Wie ihr vielleicht in meinem Post zu den Neuerscheinungen im Oktober gelesen habt, wisst ihr, dass ich dieses Buch gerne lesen wollte. Zu meinem Glück habe ich durch das Bloggerportal das Buch beim C.Bertelsmann Verlag anfragen können und habe es zugeschickt bekommen. Ich freue mich sehr über diese Möglichkeit. Selbstverständlich beeinflusst dies aber nicht meine Meinung über das Buch.

Aufgrund des Themas habe ich das Buch von Anfang an mit „The Hate U Give“ verglichen und irgendwie habe ich dann genau das erwartet. Ich hatte ein Buch erwartet, dass nur aus der Sicht der Farbigen erzählt, aber das Buch hat mich überrascht. Nicht nur wurden verschieden Perspektiven benutzt um die Geschichte zu erzählen, die Autorin hat sich Mühe gegeben damit sich viele in der Geschichte wiederfinden, die in diesen Konflikt zwischen schwarz und weiß eingebunden sind.

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Das Buch beginnt mit Ruth Jefferson, einer Hebamme und Säuglingskrankenschwester im Mercy -West Haven Hospital, sie liebt ihren Job und übt diesen schon seit 20 Jahren aus. Bis Brittany Bauer ihr Kind Davis bekommt und Ruth ihnen zugeteilt wird. Brittany und ihr Mann Turk Bauer sind Neonazis und wollen nicht,dass eine Afroamerikanerin ihr Kind behandelt. Auf der Station ist Ruth die einzige Afroamerikanerin. Am nächsten Morgen muss sie Davis kurz beobachten nach einer Behandlung, Davis hört auf zu atmen und Ruth weiß nicht was sie tun soll, dennoch entschließt sie sich ihm zu helfen. Entgegen der Anweisung der Eltern, schnell gibt es Unterstützung von ihren Kollegen, doch Davis schafft es leider nicht. Die Eltern sehen die schuld bei Ruth und nun muss sie sich durch einen Prozess kämpfen mit ihrer Anwältin Kennedy McQuarrie.

Die verschiedenen Perspektiven in diesem Buch sind von Ruth, Turk und Kennedy. Wir tauchen somit in die Welt einer Afroamerikanerin, die gerade ihren Lebensunterhalt verloren hat und täglich mit Rassismus klar kommen muss, einem Neonazi, der in seiner Jugend nie etwas anderes kennengelernt hat als den Hass auf andere, und einer Weißen, die von sich selbst behauptet sie sähe keine Farben, aber dennoch sehr vom Rassismus profitiert.

Das Schöne an den unterschiedlichen Perspektiven ist, dass man die verschiedenen Arten zu Leben kennenlernt und miteinander vergleichen kann. Es wird gezeigt wie Menschen zu Neonazi werden, was man als weiße Person alles übersieht zum Thema Rassismus und was eine schwarze Person alles im Alltag aushalten muss. Es zeigt auch, dass Rassismus nicht angeboren ist, es ist anerzogen.

Die Charaktere hatten alle eine Hintergrundgeschichte und waren gut durchdacht, das Buch hat mir außerdem keine Schuldgefühle hinterlassen, wie „The Hate U Give“, es hat mich zum Nachdenken gebracht, aber in einer guten Art und Weise. Ich habe mich in der Handlung in Kennedy wiedergefunden, einer Frau, die nie im Leben gedacht hätte, dass sie von Rassismus profitiert und passiv unterstützt. Diese Unwissenheit ist genau das Problem und sollte bekämpft werden, aber würden wir das wirklich ernst nehmen. Würden wir einsehen, dass wir andere diskriminieren, weil es in den Medien zum großen Teil nur um Weiße geht? Oder würden wir so tun, als wenn das keine große Sache wäre. Könnten wir verstehen, wo wir Weiße doch nur Profitieren? Ich denke nicht, aber das heißt nicht, dass wir nicht versuchen sollten diese Diskriminierung zu verhindern.

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Fazit

Das Buch hat mir einige Dinge zum Nachdenken gegeben und bin froh, dass ich es gelesen habe, mir hat der Schreibstil sehr gut gefallen und fand es sehr angenehm dieses Buch zu lesen. Mir hat nicht gefallen an dem Buch, dass es sich zwischendurch sehr gezogen hat, ich hätte gern auch einige Passagen verzichtet, da es irgendwann einfach zu langweilig wurde. Insgesamt habe ich es aber gerne gelesen. Persönlich habe ich auch etwas gelernt,was mich sehr schockiert hat:

Ich bin Rika, ich bin weiß, ich profitiere von Rassismus.

Meine Bewertung

4 Bücher Rosa

 

 

 

 

 

Das Buch

Autor: Jodi Picoult

Übersetzer: Elfriede Peschel

Originalsprache: Englisch

Erstveröffentlichung. 2017

Seitenanzahl im Hardcover: 577

Das Cover und Autoren Bild sind Eigentum des Verlags.