Leserückblick Juni 2018

Der Juni war ein super Monat. Ich habe einen Ausbildungsplatz auf den ich mich wirklich freue, mein Beitrag zu den Bücherhallen hat meine Blogaufrufe explodieren lassen, zumindestens für meine Verhältnisse, und allgemein war es allgemein super.

Gelesen diesen Monat habe ich:

  1. „Das magische Messer – His Dark Materials 2“ von Philip Pullman
  2. „Save You – Maxton Hall 2“ von Mona Kasten
  3. „Die Erwählte – Throne of Glass 1“ von Sarah J. Maas
  4. „Goldener Zorn – Children of Blood and Bone 1“ von Tomi Adeyemi (Rezensionsexemplar)
  5. „Frostfluch – Mythos Academy 2“ von Jennifer Estep
  6. „Blogging Queen“ von Jutta Profijt
  7. „A thousand Perfect Notes“ von C.G. Drews
  8. „Frostherz – Mythos Academy 3“ von Jennifer Estep
  9. „Hilke und der Fluch der Weser-Wut“ von Marco Dzebro
  10. „Hello Sunshine“ von Laura Dave
  11. „Wenn ich bleibe“ von Gayle Forman
  12. „Das Lied von Eis und Feuer 6 – Die Königin der Drachen“ von George R. R. Martin
  13. „Paper Towns“ von John Green
  14. „Die 13 1/2 Leben des Käpt’n Blaubär“ von Walter Moers
  15. „Love Curse – Lieben Verboten“ von Rebecca Sky

Comics:

  1. „Batman DC Rebirth 15“

Und dieses Mal kann ich auch wieder über erfolge bei meinen Lesezielen berichten. Ich habe den sechsten Band der „Das Lied von Eis und Feuer“ (Game of Thrones) Reihe gelesen und somit fehlen nur noch vier Bände bis zur Vollendung und ich denke, dass ich das schaffen kann. Ich habe vor in den nächsten Tagen/Wochen einen Bericht zu meinen Lesezielen zu schreiben, schließlich ist Halbzeit. Mein fantastisches Buch diesen Monat war „Die 13 1/2 Leben des Käpt’n Blaubär“ von Walter Moers. Ich habe dieses Buch nicht gelesen sondern als Hörbuch von Dirk Bach gelesen gehört und es war einfach fantastisch. es war 18 Stunden lang und eine einzige Freude. Ich kann dieses Hörbuch nur weiter empfehlen!

Frohes Lesen!

Rezension zu „Hello Sunshine“ von Laura Dave

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Hello Sunshine von Laura Dave

Sunshine Mackenzie lebt ihren Traum! Mit ihrer YouTube-Kochshow und ihren Lifestyle-Büchern begeistert sie Millionen von Fans. Sie ist einfach die Person, mit der jeder gern befreundet wäre. Noch dazu hat sie ihren Traummann geheiratet, den Architekten Danny, der ihr treu bei allem zur Seite steht. Alles scheint perfekt, bis ausgerechnet an ihrem fünfunddreißigsten Geburtstag herauskommt, dass die hochgelobten Rezepte aus der Show gar nicht von ihr sind. Die Fans sind empört, und Sunshine sieht nur einen Ausweg: Sie verlässt New York, um in einem kleinen Küstenstädtchen noch einmal von vorn zu beginnen …

(Text vom Blanvalet Verlag)

Ich habe dieses Buch über das Bloggerportal als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen.

Nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, habe ich ein Buch über eine YouTuberin, die ein bisschen geflunkert hat um besser dar zu stehen. Ich hatte ein paar Kapitel über ihr Leben als YouTuberin erwartet und auch gehofft, das einige soziale Medien eingebunden werden.

Ich war enttäuscht als ich feststellen musste, das es nur um Sunshine geht nachdem alles aufgeflogen ist. In einigen Flashbacks wird berichten wie sie zu dem Erfolg gekommen ist, doch ich hatte mehr erhofft. YouTube, Instagram und Co. werden kaum erwähnt und wenn dann eher in negativen Kontexten. Es war ja nicht so das sie erst durch diese Medien erfolgreich geworden ist.

Die Handlung an sich war gut, es ging darum wie Sunshine lernt mit ihren Fehlern umzugehen und aus ihrer Vergangenheit lernt und auch einiges aus ihrer Vergangenheit wieder gut zu machen. Sunshine ist ein Charakter mit Fehlern, was sie gleich sympathischer macht. Sie will umbedingt wissen wer sie verpfiffen hat und ist eifersüchtig auf die, die von ihrer Blamage profitieren. Sie ist insgesamt Menschlich, sie ist verletzt und verzweifelt. Doch natürlich beginnt sie auch sich aus ihrer Lage zu befreien und wieder daran zu arbeiten auf ihren eigenen Füßen zu stehen. Sie kehrt zurück zu ihren Wurzeln und versucht sich mit ihrer Schwester Rain zu vertragen. Ein Highlight der Geschichte war definitiv Sammy, die kleine Tochter von Rain.

Der Schreibstil von Laura Dave hat mir sehr gut gefallen. Es war einfach der Geschichte zu folgen und man konnte sie schnell lesen. Ich habe dieses Buch innerhalb weniger Stunden verschlungen.

Fazit

Das Buch ist anders, in einer guten Art und Weise, denn statt Sunshine den neuen Mann fürs Leben zu geben, bekommt sie die Chance sich weiter zu entwickeln und ein paar Fehler in ihrer Vergangenheit zu bereinigen. Mir hat es sehr gefallen dieses Buch zu lesen, auch wenn ich mir mehr soziale Medien gewünscht hätte. Ich kann dieses Buch durchaus empfehlen.

Meine Bewertung

Leserillen

Eine Frage, die mich seit ein paar Tagen beschäftigt ist ob Bücher zerlesen aussehen sollten. Ich meine, wenn ich ein Buch schon mehrmals gelesen habe, sollte man es dem Buch nicht ansehen? Warum sind so viele Leute, mich eingeschlossen, so vernarrt darauf Bücher zu haben, die wie neu aussehen?

Aber erst einmal vorne weg, wie komme ich gerade jetzt auf diese Idee? Ich habe vor ein paar Tagen eine Szene aus „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ noch einmal gelesen, weil sie mir einfach nicht aus dem Kopf wollte. Also habe ich mir das Buch gespannt und ein paar Seiten gelesen. Und dann ist es mir aufgefallen, in diesem Taschenbuch ist nicht eine Leserille! Das hat mich irgendwie Traurig gemacht, denn ich hatte das Buch schon so oft gelesen und man konnte es dem Buch gar nicht ansehen. Wenn irgendjemand mal vor meinem Bücherregal steht, wird er auf ein anderes Buch zeigen und vermuten, dass die mein Lieblingsbuch ist, weil es so zerlesen aussieht und dann muss ich sagen, nein das Buch habe ich vom Flohmarkt, ich habe es nur einmal gelesen. Aber dieses noch nagelneu aussehende Buch habe ich schon so oft gelesen.

Okay, ein bisschen gelogen hier, es sieht nicht aus wie neu. Es kleben ein paar Notizzettel in dem Buch damit ich einige Stellen schnell wieder finde. Generell wird so etwas nicht gerade im Umgang mit Bücher gefördert.

Aber was ist mir Markierungen in Büchern oder wenn man im Deutschunterricht aufs Cover malt, weil man diese Recalmausgabe überhaupt nicht schön findet. Sind diese „Büchersünden“ so unverzeihlich wie es scheint? Und was ist es mit Büchern, die man wegschmeißt? Haben Schulbücher aus den siebzigern den gleichen Wert wie ein Roman vom letzten Jahr?

Nehmen wir doch einmal Twilight als Beispiel als die Bücher erschienen sind wollte sie jeder haben, aber nun werden die Bücher verteufelt. Viele wollen ihre Exemplare loswerden, doch kaum jemand möchte diese Bücher lesen oder kaufen. Was tut man dann mit den Büchern? Ich besitze Diese Reihe in Hardcovern komplett und drei Bände im Taschenbuch. Nicht weil ich dieses reihe so sehr liebe sondern, weil ich die Möglichkeit hatte für ein paar Euro die Taschen Bücher gegen Hardcover einzutauschen und somit für ein schöneres Gesamtbild zu sorgen. Doch was tut man jetzt mit den Taschenbüchern? ich möchte sie nicht wegschmeißen, da mir das wie Bücherverbrennung vorkommt, doch es will sie auch keiner haben. Warum kann ich sie dann nicht in den Altpapier tun und mich darüber freuen, dass dieses Buch recycelt wird und nicht unnötig platz in meinem Bücherregal wegnimmt?

Und das markieren in Büchern? Für einige eine Todsünde, vielleicht weil wir in der Schule dazu gezwungen wurden, vielleicht weil wir das Kunstwerk  Buch nicht zerstören wollen. Dabei kann man aus Büchern wieder Kunstwerke machen, wie z.B. die Menschen, die die Seiten so falten können, das Bilder entstehen. Ist das nicht auch eine Kunst? Und warum konnte ich sie zunächst nicht wertschätzen? Nur weil ich dachte, das Bücher zerstört werden? Bücher die wahrscheinlich tausendfach ungelesen in Regalen stehen?

Aber zurück zu meinem Problem mit den nicht vorhandenen Leserillen.

Die ultimative Frage ist eigentlich warum ich das mache. Warum gebe ich mir solche Mühe, das man meinen Büchern nicht ansieht, das ich sie gelesen habe? Ich achte bei Taschenbüchern darauf, dass der Buchrücken sich nicht zu weit knickt, Einer gründe ist das es besser aussieht im Bücherregal. Gerade wenn man sein Bücherregal auf sozial Media teilt. Ich benutze meines Momentan als Hintergrund für Instagram und auch wenn man es meistens nicht sieht, finde ich es besser, wenn als meine Bücher gut aussehen.

Ein anderer Grund wäre, wenn man plant seine Bücher wieder zu verkaufen. Aber ich denke nicht das ich ein Buch verkaufen möchte, an dem ich so hänge. Abgesehen davon lohnt es sich nicht Bücher wieder zu verkaufen, da man kaum Geld für sie bekommt.

Aber ich denke der Hauptgrund ist Instagram, denn ich möchte schöne Bilder von schönen Büchern machen und irgendwie denke ich das dieses nicht möglich ist, wenn Zettel im Buch kleben oder es Leserillen hat. das definitiv eine Einstellung an der ich Arbeiten sollte. Denn diese Dinge zeigen eigentlich nur, das ich mich mit dem Buch beschäftigt habe und macht das nicht alles viel glaubwürdiger, wenn ich Bücher empfehle?

Wie macht ihr das?  Ich werde versuchen mir nicht mehr als zu viel Mühe zu geben ein Buch vor Leserillen zu beschützen. Sollte man die Liebe für ein Buch nicht irgendwie auch erkennen?

Rezension zu „Hilke und der Fluch der Weser-Wut“ von Marco Dzebro

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Hilke, ein kleines, pfiffiges Kerlchen mit niedlicher Strubbelfrisur, findet in seinem Baumhaus ein rätselhaftes Buch. Es führt ihn geradewegs in eine Stadt, die auf Abenteuern gebaut wurde und dringend seine Hilfe braucht: Gemeinsam mit den Bre-Men, schrulligen Typen, die sich für Beschützer dieser Stadt halten, versucht er einen unheimlichen Piratenfluch abzuwenden. Und dabei geht es nicht nur ums Überleben.

Dieses Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zugeschickt.

Ich war überrascht als dieses Buch angekommen ist, da das Buch um die 400 Seiten lang ist und ich ehrlich gesagt ein kürzeres erwartet hatte,gerade weil ich es als Buch für jüngere Leser empfunden hatte.

Die Handlung des Buches an sich fand ich nicht schlecht. ich denke, dass Störtebecker ein interessantes Thema ist und einige Interessante Charaktere wie Holterbeen, Störtebeckers vorlauter Vogel, dieses Buch definitiv aufwerten. Jedoch verliert die Handlung nach den ersten 100 Seiten etwas von ihrer Spannung und ihren Reiz. Hilke lernt eine Gruppe von „Superhelden“ kennen, die Bre-men, und leiden haben diese Charaktere mich überhaupt nicht mitgerissen und ich habe ein paar mehr Piraten erhofft.

Etwas komplett positives in diesem Buch sind die Illustrationen von Matthias Holländer. Sie zeigen kurz und knapp ein paar Szenen aus dem Buch und ergänzen das Leseerlebnis ungemein. Mir gefällt auch der Zeichenstil unglaublich gut, da er irgendwie zum Inhalt des Buches passt.

Nicht gefallen an dem Buch hat mir die Schreibweise, das Buch ist in sieben Kapitel unterteilt. Auf den ersten Blick viel zu wenig für 418 Seiten,doch sobald man die ersten Seiten gelesen hat merkt man diese Kapitel unterteilt ist wie bei anderen wenn sie ihr Buch in Teile unterteilen. Es gibt zu jedem Kapitel fast unendlich viele Unterkapitel. Ich übertreibe ein kleines bisschen, aber tatsächlich hat kaum eines der Unterkapitel mehr Länge als zwei Seiten, nicht selten ist es unter eine Seite. Und das hat mich einfach gestört. Ich kann nicht verstehen warum es so viele Unterteilungen geben musste. Es wird keine Sichtweise geändert oder in der Handlung gesprungen. Es hat einfach den Lesefluss unterbrochen und dadurch könnte ich mich nie dazu durch kriegen wirklich viel auf einmal zu lesen, wie ich sonst mit Büchern verfahre. Mich hat interessiert wie es weiter geht, aber durch diese ständigen Unterbrechungen habe ich nur ein vielleicht zwei mal mehr als 50 Seiten am Stück gelesen. Es hat definitiv seine Vorteile gerade als jüngerer Leser oder wenn man generell eine sehr kurze Aufmerksamkeitsspanne bei Büchern hat, aber leider gehöre ich normalerweise nicht zu den Leuten.

Fazit

Vielleicht habe ich endlich ein Kinderbuch gefunden, das wirklich nur Kinder lesen sollten. Insgesamt war es okay, man hätte definitiv mehr aus der Idee herausholen können und mit längeren Kapitel wäre das Buch um einiges Besser gewesen.

Meine Bewertung

Das Buch

Autor: Marco Dzebro

Illustrator: Matthias Holländer

Verlag : strombuch

ISBN: 9781980915423

Seitenanzahl im Taschenbuch: 418

Hinter den Kulissen der Bücherhallen

Ich hatte am Freitag, den 18.05 die Möglichkeit in der Zentralbibliothek der Bücherhallen einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und freue mich sehr einiges davon mit euch zu teilen. Die Führung wurde speziell von Buchbloggern ausgerichtet, deshalb gehe ich davon aus, das ihr mehr Beiträge bei diesen Bloggern findet werdet.

Zunächst einmal ich war noch nie in den Bücherhallen in Hamburg zuvor, ehrlich gesagt war ich auch noch nicht so oft in Hamburg, aber als ich von der Veranstaltung online gelesen hatte habe nach circa eine Woche überlegen mich angemeldet und es nicht bereut. Wahrscheinlich würde kein anderer für eine Führung die nur circa eine Stunde geht drei Stunden lang mit dem Zug nach Hamburg fahren, an einem Freitag vorm Pfingstwochenende, aber ich hatte nichts besseres zu tun und ein Semesterticket, somit eine quasi kostenlose Fahrt (quasi kostenlos, da ich keine Fahrkarte kaufen musste, aber das Semesterticket musste ich ja mal bezahlen aber das geht jetzt auch zu weit ins Detail).

Die Zentralbibliothek aus der Sicht vom Bahnhof.

Die Bücherhallen waren umwerfend! Als ich das Gebäude gesehen habe konnte ich zunächst nicht glauben, dass dieses Gebäude voller Bücher sein soll. Dieses Gebäude ist ein Schloss für Bücher und voller Menschen. Da sind eine Menge Menschen. Da gehen täglich mehr Menschen hin als in meinem Heimatdorf leben. Da werden täglich fast sechsmal mehr Bücher zurück gegeben als Menschen in meinem Dorf leben. Die Bibliothek der nächst größeren Stadt passt auf eine Etage der Zentralbibliothek! Falls ihr es noch nicht bemerkt habt ich bin fasziniert von der Größe dieser Bibliothek und habe vielleicht auch noch nicht ganz verdaut das es insgesamt 32 gibt.

Ein kleiner Teil der Sortiermaschine. Hier landen die Bücher auf entsprechenden Wagen zum einfachen Einsortieren.

Ein Highlight war definitiv die Sortiermaschine. Es ist einfach faszinierenden, die Bücher werden von den der Maschine gescannt und dann durch die Maschine auf den richtigen Stapel geschickt. Es ist einfach wunderbar dieser Maschine dabei zuzusehen und ich glaube wir waren uns da alle einigen, das dies das ist was jeder Buchsammler brauch um seine Bücher zu sortieren, leider habe ich nicht genug Bücher um mir so eine Maschine anzuschaffen und mir macht es auch zu viel Spaß meine Bücher selber ein zu sortieren. Doch wenn ich irgendwann mal in die Situation komme mehrere tausend Bücher pro Tag ein sortieren zu müssen, dann hoffe ich auch so eine Maschine zu haben.

Etwas das mich auch überrascht hat, das es in den nächsten Jahren mehr Angestellte in den Bibliotheken gebrauchten werden, da Bibliotheken mittlerweile nicht mehr nur orte sind um Bücher auszuleihen. Bibliotheken sind der Ort um sich zu treffen, zum Lernen oder um einen schönen Tag zu verbringen. Bibliotheken sind ein Punkt für gesellschaftliche Treffen geworden und nicht mehr nur ein Lagerort für Bücher.

All diese Medien müssen noch einzeln vorbereitet werden bevor sie in die Bibliothek können.

Was mich sehr interessiert hat war wie viel Arbeit hinter den Kulissen stattfindet, die Bücher müssen gekauft werden, einsortiert und jemand muss entscheiden in welches Genre ein Buch gehört. Die Bücher selbst werden nicht von Buchhändlern gekauft, da die Bücher speziell vorbereitet werden müssen um für die Bibliothek brauchbar zu sein und das wäre für die Bibliothek einfach zu viel zu tun, bei all den neuen Büchern, die sie jährlich bekommen. Deshalb werden die Bücher schon foliert und mir speziellen Codes versehen geliefert. In kleinen Bibliothek wird das noch alles mit der Hand gemacht, aber bei den Massen hier würde da kaum jemand hinterher kommen. Je nach Medium müssen verschieden Vorbereitungen getroffen werden. Auch werden die Bücher nicht einzeln ausgewählt, es wird nach Profil gekauft. Natürlich gibt es immer noch die ein oder anderen Bücher, CDs o.ä. die noch in der Bibliothek vorbereitet werden müssen, es muss ja schließlich auch ein paar Ausnahmen geben.

Die HoeB4U mit wunderschönen Regalen.

Wenn ich mal wieder in der Bibliothek bin, dann werde ich auf jeden Fall die Hoeb4U genauer ansehen. Dies ist ein Teil der Bibliothek speziell für 13 bis 23 Jährige und ist mit Mangas, Jugendbüchern und mehr bestens ausgestattet. Aber auch an einer Konsole kann man dort spielen und verschiedenste Gegenstände, wie ein Kamera, eine Gitarre oder eine Nähmaschine kann man dort ausleihen.

Was ich sehr beeindruckend fand waren die Musikinstrumente in der Bibliothek. Ich finde die Idee gut da so auch Menschen Musik nah gebracht werden kann, die Zuhause nicht die Möglichkeit haben ein Instrument zu besitzen. Natürlich werden die Instrumente mit Kopfhörern gespielt um die anderen nicht zu stören. Und passend zu all den Musikinstrumenten durfte auch eine riesige Sammlung an Noten nicht fehlen.

Zum Abschluss haben wir noch eine wunderbare Tasche mit einem Kalender und einigen Flyern bekommen. Das hat diese wunderbare Tour gut abgeschlossen und unseren Heimweg eingeläutet. Die Umsetzung der Tour war super und auch wenn wir alle gerne mehr Zeit dort verbracht hätten, kann ich für meinen Teil sagen bin ich glücklich nach Hause gefahren. Ein ganz großes Dankeschön an die netten Mitarbeiter, die uns durch die Bibliothek geführt haben und uns ihren Arbeitsplatz vorgestellt haben.

Ich werde auf jeden Fall mal wieder vorbeischauen.

Der Hauptbahnhof in Bremen auf der Rückfahrt.

Rezension „Das Magische Messer“ von Philip Pullman

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Zehn Jahre ist es her, dass Wills Vater bei einer Polarexpedition verschwand. Jetzt interessieren sich plötzlich zwielichtige Gestalten für den Forscher – und für Will. Doch der Junge findet durch Zufall das perfekte Versteck: eine andere Welt. Hier begegnet er Lyra, die wie er einem großen Geheimnis auf der Spur ist. Gemeinsam geraten die beiden in einen erbitterten Kampf, bei dem die Zukunft ihrer Welten auf dem Spiel steht …

(Text vom Carlsen Verlag)

Dies ist die Fortsetzung zu „Der goldene Kompass“, den ersten Band hatte ich auch schon rezensiert und hatte mit dem Buch so meine Schwierigkeiten. Die erste Hälfte hatte mir überhaupt nicht gefallen, aber ich dachte nun, das ich in der Geschichte drin bin kann ich schneller mit der Geschichte im zweiten Band durchstarten. Leider hat der Autor mich auf den ersten 70 Seiten komplett raus geschmissen und ich hatte keine Motivation dieses Buch zu lesen. Ich fand die Idee mit anderen Welten interessant, jedoch hat mir die Einführung von neuen Charakteren und der Einsatz von anderen Charakteren nicht sehr gefallen. Besonders da es nur Lyras Gegner waren.

Es gibt aber definitiv ein paar Punkte bei denen ich gerne mehr erfahren möchte und somit auch den nächsten Band lesen werde. Die Verbind der Welten und die Tatsache, das der Staub in beiden Welten vorkommt fand ich gut, aber Phänomene, die bisher komplett unbekannt waren wie z.B die Geister. Ich hoffe auch das in dem nächsten Band die Verbindungen zwischen den einzelnen Personen noch mehr erklärt werden.

Den Schreibstil an sich fand ich nicht schlecht, jedoch habe ich in den ersten Seiten schnell das Interesse verloren und erst als ich dieses Buch auf einer etwas längeren Bahnfahrt als einzige Lektüre dabei hatte. Konnte ich mich dazu aufraffen dann Rest zu lesen. als ich dann über dieses uninteressante Anfangsphase hinweg war hatte ich auch kein Problem damit auf der Rückfahrt und zuhause das Buch zu beenden obwohl ich neue und interessante Bücher dabei hatte.

Fazit

Für den Anfang braucht man durchhalte vermögen, doch die Mitte und das Ende könne ganz interessant sein. Ich kann das Buch nicht umbedingt weiterempfehlen, da ich mir nicht sicher bin ob sich der aufwand lohnt, den man bei den ersten zwei Bänden hat um in die Geschichte hinein zu kommen.

Meine Bewertung

Das Buch

Autor: Philip Pullmann

Originalsprache: Englisch

Übersetzer:  Wolfram Ströle

Verlag : Carlsen Verlag

ISBN: 978-3-551-58341-3

Seitenanzahl im Hardcover: 384

Autoren Geburtstage am 5. Juni

Heute am 5. Juni habe gleich zwei Autoren Geburtstag, von denen ich bereits Bücher gelesen habe und noch mehr lesen möchte.

Es sind Rick Riordan und Ken Follett. Zwei eher unterschiedliche Autoren, der ein schreibt Historische Romane, mit denen man andere erschlagen könnte und der andere schreibt eher für die jüngeren Leser über Mythologie. Aber gehen wir mal mehr ins Detail

Ken Follet ist 1949 in Cardiff zur Welt gekommen und hat zunächst in London als Journalist gearbeitet. Er hat nebenbei ein paar Bücher geschrieben, aber erst mit „Die Nadel“ hatte er genug Erfolg um seinen Job zu kündigen und sich komplett aufs schreiben zu konzentrieren. Einige seiner Werke sind „Die Säulen der Erde“, „Die Tore der Welt“, „Die Jahrhundertsaga“ und „Das Fundament der Ewigkeit“. Seine Bücher sind in viele Sprachen übersetzt, in Gesellschaftsspiele („Die Säulen der Erde“ und „Die Tore der Welt“) umgewandelt und auch teilweise verfilmt worden.

Das zweite Geburtstagskind Rick Riordan ist 1964 in Texas geboren worden. Er war Lehrer und ist, auch wenn seine Krimi-reihe Tres Navarre erfolgreich war, hauptsächlich für die Percy Jackson Reihe bekannt. Der Großteil seiner Werke besteht aus dem Gedanken, was wäre wenn antike Mythologie heute Wirklichkeit wäre? Durch die Fortsetzung für die Percy Jackson Reihe mit der Helden des Olymps Reihe hat er es auch geschafft die parallelen zwischen griechischer und römischer Mythologie zu schaffen und beides zu verbinden. Außerdem sind von ihm noch die Kane Chroniken und die Magnus Chase Reihe sowie die Aktuelle „Die Abenteuer des Apollo“ Reihe. Verfilmt wurden bisher nur die ersten zwei Bände der Percy Jackson Reihe jedoch mit großer Enttäuschung bei den Fans.

Neben Rick Riordan und Ken Follett gibt es auch noch andere Schriftsteller, die heute Geburtstag haben bzw. hätten.Um ehrlich zu sein kenne ich keinen auf der Liste, aber es kann zu mindestens nicht schaden,wenn man auch mal neue Autoren kennenlernt. Wenn ihr noch mehr Autoren kennt, die am 5. Juni Geburtstag haben/hätten füge ich sie gerne hinzu. Über Wikipedia habe ich euch mal eine Liste zusammen gestellt:

  • Luise von Haugwitz (*1782 und am 16.2.1855 gestorben), sie war eine deutsche Schriftstellerin und hat, teilweise unter dem Pseudonym Arminia, Werke wie „Das Dreiblatt“ veröffentlicht.
  • Felicjan Falenski (*1825 und am 11.10.1910 gestorben), er war polnischer Schriftsteller und hat unter anderem den Gedichtband „Kwiaty i kolce“ veröffentlicht. Er war auch Übersetzter für Romane von Victor Hugo (z.B. „Der Glöckner von Notre-Dame“ und „Les Misérables“) und hat als Literaturkritiker Edgar Allan Poe bekannt gemacht.
  • Max Picard (*1888 und am 3.10.1965 gestorben), der Schweizer Arzt hat durch sein Buch „Hitler in uns selbst“ aufsehen erregt und galt durch sein Ablehen von Massenmedien und dem Großstadtleben als unzeitgemäßer und antimoderner Denker. Mit seinem Werk haben sich unter anderem Rainer Maria Rilke (z.B. „Das Stunden Buch“) und Hermann Hesse (z.B.“Der Steppenwolf“ und „Siddhartha“) auseinander gesetzt.
  • Albert Mähl (*1893 und am 19.01.1970 gestorben), der norddeutsche Journalist hat einen Teil seiner Werke auf Plattdeutsch verfasst und auch für das Ohnsorg Theater geschrieben. Zu seinen Werken gehört unter anderem „Grappenkram:Ein Stremel plattdeutsche Philosophie“.
  • Bruce Hutchison (*1901 und am 14.09.1992 gestorben), der Kanadier hat Bücher wie „The Unknown Country: Canada and her People“(1942) und „Canada: Tomorrow’s Giant“ (1957) geschrieben. Meines Wissens nach wurden seine Bücher nicht ins Deutsche übersetzt.
  • Richard Scarry (*1919 und am 30.04.1994 gestorben), der amerikanische Kinderbuchautor hat unter anderem die Reihe der Wimmelbilderbücher „Mein allerschönstes…“ erschaffen.

Das waren auch schon alle, eigentlich schon ne ganze Menge, wenn man mal bedenkt, dass diese Personen alle am gleichen Tag Geburtstag haben, alle Autoren waren und ihre Arbeit veröffentlicht haben und von allen noch die Werke und restliche Daten erhalten sind. Ich kann mir gut vorstellen, dass es noch mehr gibt, von denen entweder das Geburtsdatum nicht mehr übermittelt ist, die Werke verloren gegangen sind oder einfach nicht bekannt genug um auf Wikipedia zu landen.

Interessiert ihr euch für die Geburtstage von Autoren oder zählt für euch nur das Buch? Ich bin nur zufällig drüber gestolpert.

Viel Spaß beim Lesen oder fremde Autoren im Internet stalken aufgrund ihrer Geburtstage.

Leseplanung Juni 2018

Ich habe vor diesen Monat einiges anders zu gestalten bezüglich der Leseplanung. Ich habe in den letzten Monaten festgestellt, das ich nicht die Bücher lese, die ich in meine Leseplanung setze. Also dachte ich ich Liste einfach alle angefangenen Bücher auf und schreibe vielleicht auch kurz was mir an den Büchern bisher gefällt.

„Hilke und der Fluch der Weser-Wut“ von Marco Dzebro

Dieses Buch habe ich zugeschickt bekommen und bisher finde ich es sehr unterhaltsam. Es geht um einen Jungen, der ein Buch findet und dann versucht einen Fluch abzuwenden, der auf Störtebecker zurück geht. Die Handlung an sich ist bisher ganz gut, sie liefert Spannung und Abwechslung. Jedoch vom Aufbau und vom Schreibstil gibt es noch ein paar Punkte, die mich noch nicht ganz überzeugt haben.

Ich habe vor das Buch in den ersten Juni Wochen zu beenden um möglichst schnell eine Rezension schreiben zu können.

Stand am 31.05.2018: 107 von 419 Seiten

„Das magische Messer“ von Philip Pullman

Das Buch stand im Mai auf meiner Liste und ich habe es kaum angefangen. Ich weiß kaum was ich von der Fortsetzung erwarten soll und die ersten Seiten haben mich nur verwirrt und nicht wirklich neugierig auf den weiteren Verlauf der Geschichte gemacht. Das Problem hatte ich schon mit dem ersten Band und genau deshalb möchte ich das Buch weiter lesen, weil ich noch Hoffnung hab, das ich in das Buch hinein gesogen werde.

Stand: 62 von 366 Seiten

„Emma“ von Jane Austen

Dieses Buch war schon vor Monaten auf meiner Leseplanung, aber nun habe ich es vor ein paar tagen wieder aus meinem Bücherregal genommen und ich denke, dass ich es bald weiter lesen werde, da ich mich noch sehr gut an die Handlung erinnere, aber jedoch nicht mehr an den Grund warum ich aufgehört habe dieses Buch zu lesen.

Stand am 31.05.2018: 147 von 528 Seiten

„Die Königin der Drachen“ von George R.R. Martin

Wie vielleicht einige von euch wissen ist eines meiner Jahresziele für dieses Jahr die Reihe „Das Lied von Eis und Feuer“ zu beenden. Und nun habe ich endlich mit dem 6. Band begonnen. ich freue mich schon sehr darauf endlich mit dieser Reihe weiter zu machen, auch wenn ich langsamer im lesen bin bei diesen Büchern.

Stand am 01.06.2018: 150 von 780 Seiten

„Die 13 1/2 Leben des Käpt’n Blaubär (Zamonien 1)“ von Walter Moers

Schon länger wollte ich dieses Buch lesen, doch ich habe es noch nicht in einer Ausgabe gefunden, die mir gefällt. Also habe ich mir bei audible das Hörbuch zugelegt und muss sagen es ist einfach fantastisch. Es ist von Dirk Bach und Wolfgang Völz gesprochen und es macht so viel Spaß den beiden einfach nur zuzuhören. Als Buch hätte ich es schon längst verschlungen, aber durch das Hörbuch kann ich mir es irgendwie besser einteilen.

Stand am 01.06.2018: 2 von 18 Stunden

Ich habe noch mehr Bücher in die ich mal kurz reingelesen habe, aber da ich entweder momentan nicht weiterlesen möchte oder es nur so 10 Seiten waren habe ich sie hier nicht aufgelistet. Vielleicht im nächsten Monat.

Und natürlich darf ich die Neuerscheinung in diesem Monat nicht vergessen:

  • Children of Blood and Bone: Goldener Zorn von Tomi Adeyemi (27. Juni 2018)
  • „The Ivy Years – Was wir verbergen“ von Sarina Bowen (29. Juni 2018)

Das