Rezension zu „Dein Leuchten“ von Jay Asher

Dein Leuchten von Jay Asher

Rezensionsexemplar


Jedes Jahr zu Weihnachten reist Sierra mit ihren Eltern nach Kalifornien, um dort auf der Familienplantage Weihnachtsbäume zu verkaufen. Doch diesmal wird Sierras Welt auf den Kopf gestellt. Sierra verliebt sich – das erste Mal, unsterblich und mit aller Macht. In Caleb, den Jungen mit den Grübchen, der Weihnachtsbäume verschenkt und eine dunkle Vergangenheit verbirgt, denn Caleb soll seine Schwester angegriffen haben. In seiner Heimatstadt ist er deshalb ein Außenseiter. Sierras Eltern, ihre Freunde, alle warnen sie davor, sich auf ihn einzulassen. Doch Sierra kann nicht glauben, dass Caleb gefährlich ist, und riskiert alles, um ihre große Liebe zu gewinnen …

Ich habe dieses Buch über das Bloggerportal als Rezensionsexemplar erhalten.

Ja, ich weiß. Es ist etwas früh für Weihnachtsbücher. Aber dennoch sind wir schon seit September von ihnen umgeben. Ich will jetzt nicht meckern, naja irgendwie schon. Egal kommen wir zu diesem Buch. Es ist einfach wunder bar.

Es geht um Sierra, sie lebt mit ihrer Familie auf einer Weihnachtsbaumplantage in Oregon, an der Westküste der USA. Jedes Jahr fährt ihre Familie vor Weihnachten nach Kalifornien, also einen Bundesstaat weiter südlich, um Weihnachtsbäume zu verkaufen. Doch dieses mal wird es anders als zuvor, denn nicht nur muss irgendwas passieren um dieses Buch zu füllen, da Sierras normaler Alltag viel zu langweilig wäre. Es ist vielleicht das letzte mal, das Sierra mit ihrer Familie zu Weihnachten dort hinfährt. Wie der Klappentext schon verrät trieft sie dort Caleb, ein Junge mit schlechten Ruf, doch Sierra ist überzeugt davon das Caleb zu mindestens ein guter Urlaubsflirt ist und kommt ihn gegen den Rat ihrer besten Freundin dort und ihrer Eltern in ihr Leben. 

Ich habe nicht erwartet von Jay Asher ein wunderbares und glückliches Buch zu lesen, nachdem ich „Tote Mädchen lügen nicht“ (Rezension) von ihm gelesen habe. Doch er kann es und wie! „Dein Leuchten“ hat mich einfach nur glücklich gemacht. Es ist so wunderbar leicht geschrieben und lässt einen so leicht in die Geschichte eintauchen um Sierra zu begleiten. 

Das Buch hat trotz des Weihnachtlichen Themas es geschafft nicht von Weihnachten überladen zu sein und die Handlung im Vordergrund zu lassen. Außerdem hat der Autor es geschafft die Charaktere echt wirken zu lassen und hat ihnen Persönlichkeiten mit Vergangenheit und Traditionen gegeben. Nur bei Sierras Mutter sehe ich noch Potenzial, aber sie hatte nun auch nicht die wichtigste Rolle in dieser Handlung.

Fazit

Es ist ein absolutes Fühl-dich-gut-buch und lädt dazu in sich unter einer Decke mit einem warmen Kakao zu verkriechen. Es macht gute Laune und ich denke man kann dieses Buch auch ruhig mehrmals lesen. Ich habe mich einfach nur gut gefühlt nachdem ich es beendet habe und hoffe ihr könnt dieses Gefühl mit mir teilen, wenn ihr es gelesen habt.

Meine Bewertung

Das Buch

Autor: Jay Asher

Originalsprache: Englisch

Übersetzter: Karen Gerwig

Erscheinungsdatum Erstausgabe: 31.Oktober 2016

Verlag : cbt

ISBN: 978-3-570-31237-7

Seitenanzahl im Taschenbuch: 320

Monatsrückblick Oktober 2018

Der Monat Oktober ist schon wieder vorbei und nun geht es in die letzten Monaten des Jahres. Das heißt für mich an meinen Jahreszielen arbeiten, sich auf Weihnachten freuen und dann sich auf das nächste Jahr vorzubereiten. Aber erst mal schauen wir uns den Oktober an. Insgesamt habe ich 9 Bücher gelesen und das aktuelle Batman Comic, aber da Comics für Goodreads wohl nicht zählen und ich meine Liste hier immer nach Goodreads erstellte, sind das dann dieses Bücher geworden:

  1. „Am Ende sterben wir sowieso“ von Adam Silvera
  2. „Das Blut des Olymp“ von Rick Riordan
  3. „Me, My Selfie and I: Was Jugendliche heute wirklich bewegt“ von Dr. Jean M. Twenge
  4. „What if its Us“ von Becky Albertalli und Adam Silvera
  5. Now and Forever – Weil ich dich liebe“ von Geneva Lee
  6. „Nebenan funkeln die Sterne“ von Lilly Adams
  7. „Verloren“ von P.C. Cast und Kristen Cast
  8. „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind – Das Drehbuch“ von J.K. Rowling
  9. „Dein Leuchten“ Jay Asher

Ich habe einiges geschafft diesen Monat. Ich hab endlich mein Sachbuch beendet, dass schon seit ein paar Monaten immer mal wieder gelesen wurde. „Me, My Selfie and I: Was Jugendliche heute wirklich bewegt“ von Dr. Jean M. Twenge war ein gutes Buch mit vielen Interessanten Ansichten zur Generation „Selfie“. Ich habe mich in vielem Wiedergefunden und empfand das Buch am ende sogar sehr lehrreich und nicht wie erwartet einfach nur ein Buch über das ich mich aufregen werde. Das Problem jetzt ist nur ein neues gutes Sachbuch zu finden, das ich genauso interessant finde.

Ich habe es auch geschafft eine Reihe zu beenden. Mit „Das Blut des Olymp“ habe ich die Helden des Olymp Reihe beendet und kann nun die nächste Reihe von Riordan beginnen, obwohl ich noch nicht weiß wann ich das Machen werde.

Auch mit House of Night ging es endlich weiter obwohl ich es nicht geschafft habe diese Reihe diesen Monat zu beenden wie geplant, so fehlen mir jetzt zu mindestens nur noch zwei Bücher und das sollte zu schaffen sein.

Überraschend gut fand ich „Dein Leuchten“ von Jay Asher, aber dazu kommt noch eine Rezension. „What if its us“ fand ich dagegen nicht ganz so gut wie erwartet. Es war ein tolles Buch und es hat Spaß gemacht es zu lesen, aber es fehlte ein bisschen was um mich komplett in den Ban zu ziehen, aber ich fand es sehr einfach zu lesen und musst bei diesem Englischen Buch keine Vokabeln nachschlagen.

Ich hoffe ihr hattet auch einen schönen Oktober und freut euch schon darauf in den nächsten Monaten noch einmal in den Endspurt zu gehen, mal sehen, was vor Weihnachten noch alles geschafft werden kann.

Rezension zu „Nebenan funkeln die Sterne“ von Lilly Adams

Rezensionsexemplar


When it rains look for rainbows. 
And when it’s dark look for stars. 
 
Emma Martins führt ein aufregendes Leben – glaubt man ihrem erfolgreichen Instagram-Account. Tausende von Followern sehen sich täglich ihre Bilder an und lassen sich von ihnen motivieren. Doch die Wahrheit ist eine andere: Emma wohnt allein in einem winzigen Apartment in London. Der Kontakt mit anderen Menschen macht ihr Angst, vor die Tür geht sie nur selten. Einzig auf ihrer Dachterrasse, nachts, wenn die Stadt still ist und die Sterne leuchten, hat sie das Gefühl, richtig durchatmen zu können. Aber dann zieht der gut aussehende Nathan in die Wohnung nebenan – und bringt ihr Leben online und offline von einem Tag auf den anderen völlig durcheinander … 

Text und Bild vom Lyx Verlag

Mir wurde dieses e-book über Netgalley als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

Mich hat dieses Buch interessiert, da es um Instagram und das Reale Leben im Kontrast geht und ich dieses Thema sehr interessant finde. 

Leider hat mich dieses Buch einfach nicht umgehauen, es war noch nicht einmal ein Wohlfühlbuch. Es war einfach ein Buch, das gelesen werden musste, damit ich eine Rezension verfassen kann.

Gestört an diesem Buch hat mich besonders die Protagonistin. Emma war eigentlich nur dabei zu nörgeln, sich zu bemitleiden und alle anzulügen, die auch nur etwas Interesse an ihrem Leben hatten. Ich verstehe ja das so etwas zu einem Buch dazugehört und das es nun mal Menschen gibt, die so sind, doch über 200 Seiten hat sich an dieser Situation einfach nichts geändert. Ständig hat man nur darüber gelesen wie schlecht sie es doch hat und was für eine tragische Vergangenheit sie doch hat. Als ihr Charakter sich dann endlich weiter entwickelt hat, dann hat sie gleich eine 180 Grad Wendung gemacht und kaum etwas von ihrem alten Charakter stehen gelassen.Ihr geheimnisvoller Nachtbar war genauso flach konzipiert. Wie alle in diesem Buch. 

Gut an diesem Buch fand ich jedoch, dass das Buch echt gut geschrieben war und das die Autorin auch Misserfolge in diesem Buch verarbeitet hat. Etwas das meiner Meinung nach viel zu selten in Büchern statt findet. Die Handlung war zum großen Teil vorhersehbar, aber mit ein paar guten und kreativen Einfällen.

Fazit

Leider habe ich nicht mehr gutes über dieses Buch zu berichten. An sich war es okay mit doofen Charakteren. Viel mehr gibt es nicht zu sagen.

Meine Bewertung

Das Buch

Autor: Lilly Adams

ISBN: 978-3-7363-0688-2

Verlag: LYX

Preis (Klappbroschur): 12,90€

Erstveröffentlichung:  28. 09. 2018

Seiten in der Klappbroschur: 426

5 Bücher, die ich noch lesen möchte

Jetzt denkst du wahrscheinlich, „Wenn du die Bücher lesen möchtest, dann lies die Bücher doch einfach“. Ja das könnte ich machen, bzw. das werde ich auch machen, aber wo bleibt der Spaß, wenn ich euch nicht vorher groß davon erzähle.

1. „Die Fürstin“ von Iny Lorentz

Ich weiß gar nicht wie ich anfangen soll euch das zu erklären, hier Spielen zwei Gründe mit warum ich dieses Buch lesen möchte. Zum einen weil ich dieses Genre liebe und zum anderen, weil ich die Autorin einfach großartig finde. Aber ich finde einfach keine Zeit Historische Romane zu lesen, weil ich ständig von all den anderen Büchern abgelent bin, die gerade bei den Jugendromanen erscheinen und deshalb nehme ich mir jetzt die zeit das zu lesen und ein paar Neuerscheinunge müssen dafür warten.

2. „Verfall – band 3“ von April Nierose

Auch wenn ich gerade gesagt habe, dass Neuerscheinungen mich daran hindern andere Bücher zu lesen, ist auch dieses Neuerscheinung auf meiner Liste. Ich verfolge dieses Reihen nun schon seit dem ersten Band und da die Autorin selbst diese Thriller Reihe veröffentlicht unterstütze ich gerne diese REihe und verlinke euch gleich mal die Rezensionen zu Band 1 und zu Band 2. Ich kann dieses Reihe den Thriller Liebhabern unter euch nur empfehlen.

3. „Pucki“ von Magda Trott

Okay, das ist nun etwas Merkwürdig, aber ich möchte die Pucki Reihe von Magda Trott lesen. Ich weiß, dass ist eine kinderReihe, die zu Kinderheitszeit meiner Mutter erschienen ist und ein paar sehr sexistische Ideen enthält, aber ich habe den 4. band als kind geliebt, da ich mich selbst in dem buch wieder gefunden habe und nun habe ich herausgefunden, dass dies eine Reihe mit 12. Bänden ist möchte ich erfahren wie es Puki ergeht in ihrem Leben und einfach mal ein paar kurze Kinderbücher lesen.

4. „Odysee“ und „Ilias“ von Homer

Das ist ein Sprung von alten kinder Büchern zu noch älterer Dichtung. Homer ist einer der ersten Schriftsteller überhaupt und ich hatte schon viel mit seinen Werken zu tun, im Geschichts oder Latein Unterricht oder einfach, weil ich Fan von Troia bin, aber gelesen habe ich es noch nicht, da es doch sehr herausfordernd ist. Dennoch möchte ich es irgendwann mal lesen.

5. „Level“ von Hugh Howey

Ich weiß nicht ob ihr Silo von ihm kennt, aber das ist die Vorgeschichte dazu. Wie die Bunker („Silos“) gebaut wurden um die menschheit vor dem AtomKrieg zuschützen. Ich bin sehr gespannt wie der Autor das ganze umgestzt hat und freue mich auch dieses Buch irgendwann zu lesen.

Wie man vielleicht schon erahnen kann ist meistens der Grund warum ich etwas nicht lese die Fehlende Zeit. Ich möchte mir aber demnächst einfach mehr Zeit nehmen oder auch „alten“ Büchern mehr Priorität zu gestehen und nicht immer nur dem nächsten Hype hinterher jagen.

Rezension zu „Now and Forever – Weil ich dich liebe“ von Geneva Lee


Sie wollte ihn nur für eine Nacht. Doch er will sie für immer!
Jillian Nichols weiß, dass sie nicht wie andere Mädchen ist. Dass sie nie eine Zukunft, nie ein normales Leben haben wird. Doch sie will kein Mitleid und tut alles, um ihr Geheimnis vor allen zu verbergen. Darum gibt es für sie klare Regeln, wenn es um Jungs geht – einen Tanz, einen Drink, eine Nacht und niemals mehr. Das geht so lange gut, bis sie Liam trifft. Der schottische Austauschstudent ist nicht nur superhot und supernett, sondern auch superstur. Liam will nicht nur eine Kerbe an Jillians Bettpfosten sein und ihre Regeln sind ihm völlig egal. Er ist wild entschlossen, an Jillians Seite zu bleiben. Doch wird sie ihm jemals vertrauen?

Also erstmal vorne weg dieses buch war ein Coverbuy, und zwar zu 100%. Gelesen habe ich es dann aber auch nur so schnell, da eine Kollegin meinte, das es so gut war.

Das Buch ist ein richtiges Wohlfühlbuch. Es ist perfekt für einen ruhigen Abend, n dem man sich einfach gut fühlen möchte. Die Autorin macht es einem leicht in die Story einzutauchen und mit den Figuren mitzufiebern.

Jedoch war die Story leider zu vorhersehbar, die Charaktere hatten nur ihre typischen Merkmale und generell hat mich in diesem Buch kaum etwas überrascht.  Ich wusste von Anfang an wie dieses Buch enden wird. Das weiß jeder, der den Klappentext liest. Der Handlungsverlauf war auch nicht aufregend, einfach nur sehr Klischeehaft.

Doch hat die Handlung auch ein paar Überraschungen und Highlights für sich. Denn Jillians Vergangenheit und allgemeiner Zustand ist komplexer als man auf den ersten blick erahnt und über das ganze Buch hinüber wollte ich unbedingt erfahren, was mit ihr los ist. Das ist natürlich Dreh und Angelpunkt der Geschichte,deshalb will ich nicht zu viel verraten.

Fazit

Insgesamt war das Buch gut geschrieben und sehr schön zu lesen. Inhaltlich hatte es definitiv schwachstellen,aber auch ein paar Highlights. Insgesamt war das Buch dadurch eher durchschnittlich. Die große Frage ist nun natürlich lohnt es sich? Nun ja, es kommt drauf an. Präzise antwort ich weiß, aber ich bin ja noch nicht ganz fertig. wer auf liebesgeschichten steht und sich einfach nur ein paar schöne stunden wünscht, der kann an diesem Buch freude haben. Jedoch wenn man noch zehn andere Bücher neben sich liegen hat, die eigentlich zu gestern gelesen weren sollten, der kann dieses Buch ruhig überspringen. Viel Verpasst man nicht.

Meine Bewertung

Das Buch

Autor: Geneva Lee

Originalsprache: Englisch

Übersetzung: Charlotte Seydel

ISBN:   978-3-7341-0638-5

Verlag: blanvalet

Preis (Klappbroschur): 12,99€

Erstveröffentlichung:  17. 09. 2018

Seiten in der Klappbroschur: 384

Rezension zu „An Absolutly remarkable thing“ von Hank Green


The Carls just appeared.
 
Roaming through New York City at three a.m., twenty-three-year-old April May stumbles across a giant sculpture. Delighted by its appearance and craftsmanship—like a ten-foot-tall Transformer wearing a suit of samurai armor—April and her friend, Andy, make a video with it, which Andy uploads to YouTube. The next day, April wakes up to a viral video and a new life. News quickly spreads that there are Carls in dozens of cities around the world—from Beijing to Buenos Aires—and April, as their first documentarian, finds herself at the center of an intense international media spotlight.
 
Seizing the opportunity to make her mark on the world, April now has to deal with the consequences her new particular brand of fame has on her relationships, her safety, and her own identity. And all eyes are on April to figure out not just what the Carls are, but what they want from us.

Text und Bild vom Dutton Verlag

Wie euch vielleicht aufgefallen ist, wurde dieses Buch in Englisch geschrieben. Da dieses Buch im Nächsten Jahr Auch auf Deutsch erscheinen wird, dachte ich mir euch jetzt schon einmal berichten, was ich von diesem Buch halte.

In diesem Buch geht es April May, die durch einen Zufall mitten in New York eine Statue, die sie Carl nennt, entdeckt hat und durch eine spontane Idee ein YouTube Video mit einem Kumpel gedreht. Doch keine 24 Stunden später ist sie Weltberühmt. Denn diese Carls sind auf der ganzen Welt aufgetaucht und keiner weiß woher sie kommen. Und ihr Video ist zufällig das beliebteste zu allen dem und nun erwarten alle von ihr

Ich liebe dieses Buch! So das wars auch, danke fürs lesen. Liken, Teilen und abonnieren nicht vergessen und ihr lest von mir wieder nächste Woche. Nein, natürlich nicht. Ich meine, ich muss schon noch das ein oder andere los werden, sonst bin ich nicht ganz so überzeugend, damit ihr dieses Buch oder die Übersetzung lesen wollt.

Also fangen wir ganz von vorne an. Das erste was mir aufgefallen war inhaltlich, war dass das ganze von April rückblickend erzählt wird. Eine sehr schöne Lösung. Denn ihre Geschichte wird somit erzählt, so wie sie das alles wahrgenommen hat und das fand ich gut, sie ist der Mittelpunkt dieser Geschichte und der Leser bekommt die Gelegenheit ihre Motive und ihre Gedanken zu verfolgen. April May ist ein gewöhnungsbedürftiger Charakter, sie ist manchmal nervig, aber so funktioniert die Geschichte am besten, denn ohne ihre Sichtweise wäre ich genervt gewesen von ihr.

Man merkt in diesem Buch, das Hank Green sehr viel Erfahrung im Umgang mit social media hat. Er zeigt vieles was hinter den Kulissen abgeht, die Berechenbarkeit, die Erfolgsabsichten, die Arbeit und vieles mehr, was alles hinter einer solchen Berühmtheit steckt.

Auch den Schreibstil kann ich nur Loben. Ich lese nicht regelmäßig englische Bücher, schätze mich aber schon als eine ziemlich sichere Leserin ein und ich habe dieses Buch verschlungen. Er schreibt so gut und einfach, das ich beinahe vergessen habe, dass ich ein englisches Buch lese. Und was ich auch schön finde ist, dass man einen deutlichen Unterschied zum Schreibstil seines Bruders John Green erkennt. John Green schreibt poetischer, ausschweifender, existenzialistischer als Hank, Hank bringt die Sache auf den Punkt er beschreibt eher und versucht nicht unbedingt die Bedeutung dieser Handlung oder der Situation zu erfassen.

Fazit

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es hat Spaß gemacht es zu lesen und ich kann es kaum erwarten mehr von ihm lesen. Gerade da das Buch sehr viel auf social media eingeht finde ich das Buch interessant. Es zeigt den Umgang und unsere Einstellung dazu sehr schön. Es bringt rüber wie viel wir doch alles für noch mehr Klicks und noch mehr Likes tun (würden). Ich kann dieses Buch nur weiter empfehlen und bin auf die deutsche Übersetzung gespannt.

Meine Bewertung

Das Buch

Autor: Hank Green

Originalsprache: Englisch

ISBN:   9781524743444

Verlag: Dutton

Preis (Hardcover): 17,48€

Erstveröffentlichung:  25. 09. 2018

Seiten im Hardcover: 352

Rezension zu „Lory-X“ von V.T. Melbow

Rezensionsexemplar


Auf einer Computerspielmesse erhält Lory die unglaubliche Chance, mit den besten Gamern der Welt an einem neuartigen Virtual-Reality-Spiel teilzunehmen. Level für Level steigt das Team auf. Dabei kommen sich Lory und der superpopuläre, gut aussehende Gamer Thorn näher. Bald jedoch entdecken sie ein furchtbares Geheimnis. Als einer der Gamer ermordet aufgefunden wird, beginnt ein Spiel um Leben und Tod.

Bild und Text vom Thienmann-Esslinger Verlag

Dieses Buch wurde mir als E-book über Netgalley zur Verfügung gestellt.

Mein Grund warum ich dieses Buch lesen wollte ist einfach. Ich bin ein Nerd, ich spiele auch gerne zwischen durch mal ein Videospiel und ich wollte sehen, wie sich so etwas in Büchern umsetzen lässt.

Ich hatte ein paar Probleme mit diesem Buch und ich hätte nicht gedacht, dass ich es beenden werde. 

Zum Anfang verfolgen wir Lory-X, wie sie über ein Messe geht um sich die neusten Dinge an zu schauen und auch zu einem Interview eingeladen ist. Durch Zufall beschließt eine der größten Spielunternehmen, sie als Testerin für ein neues Virtuell Reality Spiel auszuwählen, dort ist sie gezwungen mit anderen Gamern zusammen zu spielen. Und dann scheint das Spiel mehr zu beinhalten, als das Unternehmen zugeben möchte.

Ich gebe euch einfach mal ein Paar meiner Gedanken:

Am häufigsten war es in die Richtung von „Wirklich? Dein Ernst?“, gefolgt von „Lory-X, du nervst. Halt einfach mal die Klappe“, „Wow. Das war jetzt aber unerwartet. Nicht.“ und natürlich die allgemeine Stimmung von „Muss das sein?“. Versteht mich nicht falsch, ich wollte das Buch mögen, doch Lory hat es mir echt schwer gemacht. Alles was ich an so einer Messe interessant fände, hat sie schlecht gemacht. Cosplayer, andere Gamer, YouTuber und spiele, die sie nicht mag. Sie ist eine so konservative Person, dass ich es eigentlich nicht glauben kann, das so eine Person für den Leser ansprechend sein soll. Sie geht auf Gamerinnen los, für mich ohne vernünftigen Grund, beschwert sich dann dass Frauen es so schwierig haben in dieser Industrie. Dann ist da natürlich noch der Bad Boy des Gaming, den Lory anfangs natürlich total nervig findet, aber vielleicht ihre Meinung noch unerwartet ändern wird.

Zur Handlung möchte ich auch noch was loswerden. Am Anfang sieht es ja ganz gut aus und es wirkt „normal“ was Lory passiert. Doch umso weiter sich die Handlung entwickelt um so mehr scheint es, als wenn die Autoren, den Faden verloren haben und irgendwie dieses Buch zu Ende bringen müssen.

Aber es gab auch das ein oder andere was ich gut an diesem Buch fand. Bis auf Lory und der Bad Boy mochte ich die anderen Hauptcharaktere. Ich hatte das Gefühl, dass sie einigermaßen gut dar gestellt waren und das ohne zu sehr ins Nerd Klischees zu rutschen, dass hat mich echt überrascht. Der Schreibstil wurde zum Ende hin auch immer besser und angenehmer zu lesen

Fazit

Leider überwiegen in diesem Buch die schlechten Dinge, ich hätte mir echt gewünscht ein besseres Buch zu lesen, da ich Potenzial in Büchern über Gamern sehe. Aber es war nun mal nicht gut ausgeführt und muss daher von diesem Buch abraten, wenn ihr jedoch mal ein Buch lesen wollt um euch so richtig über alles aufzuregen, dann ist das euer Buch.

Meine Bewertung

Das Buch

Autor: V.T. Melbow (Tochter Valentina und Vater Thomas)

Originalsprache: Deutsch

ISBN: 978-3- 522-65402-9

Verlag: Thienemann Esslinger

Preis (E-Book): 3,99€

Erstveröffentlichung:  31. 07. 2018

Seiten im E-Book: 306

Rezension zu „Am Ende sterben wir sowieso“ von Adam Silvera


Was wäre, wenn das Schicksal bei dir anklopft, um dich vor deinem bevorstehenden Tod zu warnen? Am 5. September, kurz nach Mitternacht, bekommen Mateo und Rufus einen solchen Anruf. Von der »Death Cast«, die die undankbare Aufgabe hat, ihnen die schlechten Neuigkeiten zu überbringen: Sie werden heute sterben. Noch kennen sich die beiden nicht, doch aus unterschiedlichen Gründen beschließen sie, an ihrem letzten Tag einen neuen Freund zu finden. Die gute Nachricht lautet, dass es dafür eine App gibt: Sie heißt »Last Friend« und durch sie werden sich Rufus und Mateo begegnen, um ein letztes großes Abenteuer zu erleben – und um gemeinsam ein ganzes Leben an einem einzigen Tag zu verbringen.

Text vom Arctis Verlag

Vielleicht habt ihr schon von diesem Buch gehört, besonders in den USA wird dieses Buch sehr gehypt. Dort ist es unter dem Titel „They both die in the end“ erschienen. Da ich was Booktube angeht, besonders viel amerikanisches gucke, war ich dementsprechend aufgeregt, als ich erfahren habe, dass es dieses Buch nun auch endlich in Deutschland gibt. Es ist meines Wissens nach das erste Buch von Adam Silvera, dass ins Deutsche übersetzt wurde.

Meine Erwartungen war dementsprechend hoch. Ich habe Drama eine Liebesgeschichte und den Sinn des Lebens erwartet. Nun ja letzteres zu mindestens in Ansätzen.

Aber erst mal zu Inhalt. Der Titel verrät schon einiges, der Klappentext noch mehr. Dieses Buch spielt in einer Welt in der der Tod vorausgesagt werden kann. Wenn eine Person am nächsten Tag stirbt bekommt sie um Mitternacht einen Anruf mit der Nachricht, dass sie in den nächsten 24 Stunden sterben wird. Egal ob Unfall oder Mord. Mateo und Rufus haben beide am 5. September ihren Anruf bekommen. Sie kennen sich noch nicht, doch durch die App „letzte Freunde“ verbringen sie ihren letzten Tag zusammen und versuchen herauszufinden, wie man den letzten Tag wirklich auskosten kann.

An sich erst mal ein schwieriges Thema. Tod und dann auch noch bei jungen Menschen. In diesem Alter will man sich nicht so viele Gedanken darum machen, es scheint noch so weit weg. Aber Adam Silvera hat dieses Thema gut umgesetzt. Er hat nicht den Fokus darauf gelegt welch ein Verlust das für die Angehörigen der sterbenden ist, sondern darauf wie die beiden ihren letzten Tag zu etwas besonderen machen und was ihnen beiden im leben wirklich wichtig ist. 

Leider habe ich das Drama, die Liebesgeschichte und ein bisschen Spannung vermisst. Ich fand das Buch interessant, aber einiges ist einfach untergegangen und nicht genug erwähnt worden. Wobei ich kann mir vorstellen, dass einiges Absichtlich zu kurz drin ist um zu Verdeutlichen, dass man immer mehr zeit braucht, auch wenn man weiß, dass man stirbt. Aber ich habe es zu Schluss nur noch gelesen, weil ich wissen wollte wie die beiden nun umkommen. 

Geschrieben ist das Buch okay, es ist nicht besonderes. Es lässt sich flüssig lesen, aber es nun kein Grund sich das Buch zu kaufen, nur weil es so gut geschrieben ist. Dieses Buch muss mit seinem Inhalt überzeugen.

Falls ihr es über Instagram noch nicht mitbekommen habt, ich trage jetzt Bücher als Hüte.

Zum Cover muss ich auch noch was loswerden. Auf den ersten blick hatte ich gefreut, dass es das Amerikanische Cover geblieben ist, doch es ist auf ein Hardcover ohne Schutzumschlag gedruckt und das finde ich einfach nicht schön. Auf einem Schutzumschlag oder einem Taschenbuch würde das ganze besser aussehen. Und auch den Buch rücken finde ich nicht schön gestaltet.

Fazit

Dieses Buch war ganz okay. Der Inhalt war okay, der Schreibstil war okay. Aber das reicht nun mal nicht. Vielleicht waren meine Erwartungen zu Hoch, aber vielleicht hat der Autor sein potenzial einfach noch nicht voll ausgeschöpft. Ich möchte in weiter Bücher von ihm lesen, doch leider muss ich bei diesem Buch sagen, dass es kein muss ist und gerade vor der Frankfurter Buchmesse gibt es andere Bücher die Vorrang haben, wie zum Beispiel Renegades von Marissa Meyer.

Meine Bewertung

Das Buch

Autor: Adam Silvera

Originalsprache: Englisch

Übersetzung: Katharina Diestelmeier

ISBN: 978-3-403880-019-4

Verlag: Arctis Verlag

Preis (Hardcover): 18,00€

Erstveröffentlichung:  21. 09. 2018

Seiten im Taschenbuch: 361 (Auch wenn auf der Website 336 steht, ich habe im buch nachgesehen!)